erschienen 8/2019
bei BIG BAND Records
Bezug: NRW Vertrieb CD Big 1008

Bezug: bigband-records.com

mit

Christina Fuchs - comp/arr

Wim Both - tp
Andy Haderer - tp, flgh
Rob Bruynen - tp
Bastian Stein - tp
Ludwig Nuss - tb
Shannon Barnett - tb
Andy Hunter - tb
Mattis Cederberg - tb, btb, tuba
Johan Hörlén - ssax, asax, cl
Karolina Strassmayer - asax, fl, cl
Olivier Peters - tsax, fl, cl
Paul Heller - tsax, ssax, fl, cl

Jens Neufang - bsax, bcl

Frank Chastenier - p
Paul Shigihara - g
John Goldsby - b
Hans Dekker - dr
Ansgar Striepens - cond

Stücke

Shadow and Light (Fuchs)
Newton’s Cradle (Fuchs)
Poschti (Fuchs)
Textures of Memory (Fuchs)
Nemioke II (Fuchs)
Zoe and Me (Fuchs)

Komponierte Kraftentfaltung - Saxophonistin und Komponistin Christina Fuchs hat für ihr aktuelles Album "Newton's Cradle" mit der WDR Big Band aufregende Musik komponiert, inspiriert von physikalischen Impulsen und Gesetzmäßigkeiten. Klänge von großer Lebendigkeit und bezwingender Energie sind dabei herausgekommen.

Hier ist sie ausschließlich als Komponistin zu erleben, denn 2014 erhielt die in München geborene und in Freiburg aufgewachsene Musikerin den WDR Jazzpreis in der Kategorie "Jazz Komposition". Die WDR Big Band führte ihre preisgekrönten Werke auf und das umjubelte Konzert aus dem Jahr 2014 in Gütersloh erscheint nun als Album. Ein faszinierender Moment der Kraftentfaltung wurde auf Platte gebannt

Die Kölnerin Christina Fuchs ist ein Multitalent. Die Saxofonistin und Komponistin versteht sich auf intime Duoprojekte genauso wie auf ihr Quartett No Tango, daneben ist sie auch eine Meisterin grosser Klangkörper: das United Women’s Orchestra, das Septett-Projekt Wood4Winds bei den Multiphonics oder -ganz neu- das Fuchsthone Orchestra mit der Kollegin Caroline Thon. Für die WDR Big Band hat sie sicher ihre Erfahrungen, die sie bei Maria Schneider und George Russell gemacht hat, nutzen können.“Newton’s Cradle“ -die fünf hängenden Stahlkugeln standen auf so manchem Schreibtisch- enthält sechs verschachtelte Kompositionen, die sich nicht nur die hervorragenden Solisten des Kölner Grossensembles wie Karolina Strassmayer oder Frank Chastenier zunutze machen, sondern auch in eine ganz eigene Klangwelt entführen. Die zeichnet sich aus durch einen markanten Farbenreichtum und schroffe Harmonieverzahnungen und lässt ausserdem ein beeindruckendes Gespür für musikalische Dramaturgie erkennen.
Ralf Thomas/ Jazzthing 9/10 2019

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