erschienen 2010
bei Artist Own Label (AO-NRW 3085)

HIER erhältlich als download und CD

No Tango & Sunship String Quartet

Christina Fuchs/sopransaxofon, klarinette, bassklarinette

Florian Stadler / akkordeon

Ulla Oster / kontrabass

Christoph Hillmann / schlagzeug

Benedikt Hölker / 1. violine

Axel Lindner / 2. violine

Radek Stawarz / viola

Jakob Ernst / cello

Kompositionen: Christina Fuchs /Gema

Stücke:

1 Kronos
2 Jaspis
3 Omphalos Trilogie Zodiakos
4 Part I/Virgo
5 Part II/Aigokeros
6 Part III/Libra
7 Zikkurat
8 Ambrosia
9 Bodhi
10 Tangolog

total time 63:01

Presse:

"Als wolle sie von vornherein Fehlvorstellungen vermeiden, benannte die Kölner Bassklarinettistin und Komponistin (auch Big Band Leaderin des United Women's Orchestra) Christina Fuchs die Formation ihres Tangoprojektes No Tango! Der argentinische Tango (im Hinblick auf den innovatorischen Ansatz wohl insbesondere Astor Piazzolla's Tango Nuevo) ist hier Assoziations- und Bearbeitungsthema eines zeitgenössischen Jazzquartetts, besetzt - neben ihr selbst- mit Florian Stadler, Akkordeon, Ulla Oster, Kontrbass, und Christoph Hillmann, Schlagzeug. Zwar ist der Geist des Tango in unterschiedlichem Masse fast allgegenwärtig - das Ergebnis ist freilich kein Tango, sondern eine Synthese mit eigenem Profil. Verstärkt um das im stilübergreifenden Geiste verwandte Sunship Streichquartett präsentiert Fuchs hier auf der zweiten CD (NO Tango & Strings, nrw AO 3085) des 2001 gegründeten Projektes eine mit bestechendem musikarchitektonischem Gespür und Geschick aus Tango Nuevo-, Jazz-, Klassik- und Neue Musik Bausteinen zusammengefügte Musik, in welcher souverän, ernsthaft, aber stets leichthändig mit den besagten Ausdrucksformen in komponierten und improvisierten Bestandteilen auf dezidiertem Jazzterrain gespielt wird. Zum Teil haben die Stücke intensive melodisch-hymnische Kraft (z.B. 'Omphalos', 'Kronos' 'Zikkurat'), die jedoch stets den Abstand zur Wohlgefälligkeit wahrt, zum Teil nehmen sie sich als harmonisch sperrige, rhythmisch vertrackte, neutönerische Klangprozesse aus (z.b 'Jaspis', die 'Trilogie Zodiakos', 'Bodhi')- spannend und aufregend das eine wie das andere. Dem Tango Nuevo am nächsten kommen die Titel 'Ambrosia', dunkel schattiert mit einer hypnotischen Führungsstimme der Leaderin auf der Bassklarinette einerseits, gefolgt von der Kontrabassistin andererseits und 'Tangolog', in dem sich Piazzollas Geist mit der suggestiven Mimimalistik eines Phillip Glass und der querdenkenden Jazzstimme (hier mit den hellen Tönen der B-Klarinette) der Leaderin vereint. Christina Fuchs' vorliegende Einspielung ist eine der herausragendsten und musikalisch stimmigsten Tangojazz-Veröffentlichungen des Jahres 2010."

Gerhard Litterst/jazzpodium 9/2011

 

+++ Christina Fuchs (D) – "No Tango & Strings"

Wie der Name es schon andeutet, spielen „No Tango", das Quartett um Komponistin, Klarinettistin und Saxophonistin Christina Fuchs, „keinen authentischen Tango. Mitnichten. Aber wir spielen mit den Elementen". „Schöne Melodien und das immenent Wilde", das ist es, was Fuchs am Tango fasziniert, die Polyrhythmen und ungeraden Metren, das Sperrige. Lustvoll werden da Klischees aufgebrochen und Teile neu zusammengefügt. Für ihr neues Album hat sie sich zusätzlich zu ihren bewährten BandkollegInnen Florian Stadler (Akkordeon), Ulla Oster (Bass) und Christoph Hillmann (Schlagzeug) ein Streichquartett eingeladen, das einen völlig neuen Klangkosmos kreiiert. Denn ein Traum von ihr war es schon lang, einen Klangkörper von zwei Quartetts zu schaffen und die große Herausforderung des Oktetts zu meistern. Grandios.
VÖ: 04.01.2010, Label: nrw records, www.christinafuchs.de

Melodiva 1/10

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