KontraSax:
Zanshin

erschienen 2003
bei JazzHausMusik (CD JHM 130)

Bezug:
JazzHausMusik
Venloer Str. 40
50672 Köln
www.jazzhausmusik.de

mit:
Christina Fuchs -Saxofon, Bassklarinette
Romy Herzberg - Kontrabass
Special Guest: Arup Sen Gupta - Indische Tablas

Stücke:
1. Bleu et blu (Herzberg)
2. Yin (Fuchs)
3. Zanshin (Herzberg)
4. Elfzehn (Fuchs)
5. Afrika (Fuchs/Herzberg)
6. Raga (Fuchs)
7. Blue And Orange (Herzberg)
8. Yang (Fuchs)
9. Sommerballade (Fuchs/Herzberg)

Worte dazu:

"Zanshin: eine innere Haltung äusserster Konzentration bei gleichzeitiger Entspannung (im Sinne von Gelassenheit). Nach aussen hin ist Zanshin von neutralem Ausdruck und strahlt gelassene Ruhe aus. Zanshin bedeutet, den Geist in der Gegenwart zu halten, nicht an Vergangenem zu haften und nicht über die Zukunft nachzudenken."

Kontrasax hat ihre neueste Produktion natürlich auch deswegen diesem Begriff zugeschrieben, weil spontane, kommunikative Improvisation sich durchaus an diesen Spannungs/Entspannungs-Parameter orientieren kann und von solchen und ähnlichen dynamischen Prozessen profitiert. Zanshin ist die dritte JHM-Produktion von Kontrasax (nach JHM 74 Kontrasax und JHM 96 Kontrasax plays Gertrude Stein). Durch die Integration des indischen Perkussionisten Arup Sen Gupta ist es den beiden Musikerinnen überzeugend gelungen, eine spannende Balance zwischen einerseits frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen und andererseits dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente zu schaffen. Die Vielfarbigkeit von Zanshin lebt auch von ihren variablen Konstellationen, in denen sich die musikalischen Abläufe fortbewegen und ihre Energiefelder variieren; ob Sopransaxophon und Kontrabass, ob die indischen Tablas zusammen mit der Bassklarinette, ob alle drei im Perkussionsmodus: die Musik von Zanshin ist einerseits hochaktiv und trotzdem von einer erstaunlichen meditativen Qualität.

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